
Griechenlands größte Firma, Coca Cola Hellenic, reagiert auf die Eurokrise und höhere Steuern. Zum einen wechselt sie den Börsenplatz nach London, gehandelt in Pfund. Der Firmensitz soll zudem künftig in der als währungsstabil und wirtschaftsfreundlich geltenden Schweiz liegen. Die Firma hatte sich über höhere Steuern beschwert, die die Regierung in Athen im Zuge der Sparmaßnahmen zur Bekämpfung der Schuldenkrise erließ. Die Verlegung der Sitze nach Großbritannien und die Schweiz deutet aber außerdem auf ein Misstrauen gegenüber dem Euro und dem Standort Griechenland hin. Der Schritt zeigt: die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands hat sich durch die Rettungs- und Sparmaßnahmen nicht verbessert, ebensowenig wie die europäische Rettungspolitik das Vertrauen in den Euro.